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SPD Ortsverein Baumholder - Westrich.

Liebe Genossinnen und Genossen,

wie Ihr alle wisst, haben wir Sozialdemokraten uns in der Verbandsgemeinde Baumholder neu organisiert. Dabei haben wir die bestehenden Ortsvereine Baumholder, Ruschberg / Frauenberg / Reichenbach, Unnertal, Berglangenbach und Heimbach/Heide aufgelöst und einen neuen Ortsverein Baumholder/Westrich gegründet. Auch die Verbandsarbeitsgemeinschaft  wurde aufgelöst.

Ich darf Euch alle dazu einladen, mit dem neu gewählten Vorstand zusammenzuarbeiten. Wir sind für Anregungen und Kritik offen.

Damit wir uns besser kennenlernen können, veranstaltet der neue Ortsverein am

 

Sonntag, 18. Oktober 2015, ab 10.30 Uhr bis etwa 15.00 Uhr,

an der Nöhringshütte in Baumholder,

 

ein Grillfest, zu dem ich Euch und natürlich Eure Familie ganz herzlich einlade.

Wir bieten dabei folgendes an: Schwenkbraten, Käsewürstchen, rote und weiße Würstchen, Grillfackeln und Grillkäse.

Die Kosten für Essen und Getränke übernimmt natürlich der Ortsverein.

Um besser planen zu können, möchte ich Euch bitten, Euch bis zum 9.10.2015 bei Svenja Winter, die dankenswerterweise die Organisation übernommen hat, anzumelden und zwar entweder telefonisch unter 0171/2610713 oder per E-Mail an svenjawinter90@yahoo.de.

Gebt dabei bitte auch Eure Essenswünsche an!

Ich würde mich über ein zahlreiches Erscheinen sehr freuen.

Andreas Pees, 1. Vorsitzender

 

Veröffentlicht am 09.10.2015

"Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

sehr geehrter Herr Bürgermeister der Verbandsgemeinde 

sehr geehrter Herr Stadtbürgermeister

sehr geehrte Beigeordnete,

sehr geehrte Gäste,

sehr geehrter Vertreter der Presse

Kolleginnen und Kollegen des Stadtrates,

die SPD-Fraktion hat mit außerordentlich großem Interesse den Ausführungen der Investorengruppe zugehört. 

Die SPD-Fraktion begrüßt grundsätzlich Visionen zu Wohnraumprojekten in Baumholder, deren Resultat u.a. ambitionierte und spannende Wohn- wie Lebenskonzepte wiederspiegelt und  bereits in der Planungsphase unter Ökonomischen und Ökologischen Gesichtspunkten sehr konkret auf die Befindlichkeiten der unterschiedlichen Wohnbedürfnisse und Mobilitätserfordernisse eingeht. Das vorgestellte Projekt mit den zahlreichen energetischen Detaillösungen und den innovativen Energieversorgungssystemen dürfte in unserer Region seinesgleichen suchen.

Wir danken der Investorengruppe um Prof. Elicker für Ihre Bereitschaft in Baumholder zu investieren. Darüber hinaus danken wir einem Baumholderer Bürger, der den Kontakt von der Investorengruppe zum Stadtbürgermeister hergestellt hat.

Die SPD-Fraktion hat sich nach der Ältestenratssitzung im April, in der wir über dieses Vorhaben anhand einer bereits vorgefertigten Planungsskizze informiert wurden, was in keiner Weise, wie in der Nahe-Zeitung zu lesen war einer „Einbindung“ gleichkam, in zahlreichen Sitzungen sowie persönlichen Gesprächen mit Baumholderer Bürgerinnen und Bürgern sehr ausführlich mit dem Projekt auseinander gesetzt und alle denkbaren Vor- und Nachteile abgewogen. Das zunächst aus 15 Häusern – so unser offizieller Kenntnisstand bis vor kurzem - und neuerdings aus 18 Häusern – die NZ berichtete am 30.07. darüber - bestehende Projekt ist ansprechend und sicherlich auf der Höhe, der bau- und energietechnischen Möglichkeiten, aber es ist für die SPD-Fraktion kein Projekt welches auf dem Weihervorplatz realisiert werden muss. Die vermeintlichen Standortvorteile erweisen sich bei genauer Betrachtung als sehr viel geringer als dargestellt und die Nachteile überwiegen – insbesondere an dem angedachten Standort Weihervorplatz – nachweislich.  

Die SPD-Fraktion wird deshalb das angedachte Projekt an diesem speziellen und sensiblen Standort, dem Weihervorplatzplatz, nach zahlreichen von unserer Fraktion mit Bürgern von Baumholder geführten Gesprächen nicht unterstützen.

 

Durch den Verkauf des Weihervorplatzes ergäben sich für die Stadt Baumholder und seine Bürger erhebliche Einschränkungen und Nachteile die ich nachfolgend näher erläutern möchte:

  1. Die Parkmöglichkeiten für die Besucher des Badeweihers fallen zum größten Teil weg. Schon jetzt haben die Parkplätze an mehreren Tagen nicht ausgereicht. Durch weitere Investitionen u.a. in die Sanitäranlagen werden wir noch mehr Besucher anziehen können, was die Parksituation weiter verschärfen wird. Durch das Wohnbauprojekt und dem damit einhergehenden Wegfall des Parkraumes wird es unweigerlich zu Konflikten mit Netto, Edeka und den Anliegern der nächstgelegenen Straßen führen, insbesondere an Freitagen, Samstagen und Sonntagen.

  2. Zum Thema Parkplatz möchten wir noch darauf hinweisen, dass sich die Verbandsgemeinde dafür ausgesprochen hat, eine Multifunktionshalle in Baumholder zu errichten. Als Standort kommt nur die bisherige Westrichhalle in Betracht. Die dann größere Halle wird den ohnehin begrenzten Parkraum am Brühlstadion noch zusätzlich einengen. Ein mögliches Ausweichen der Besucher auf den Weihervorplatz wäre bei der Verwirklichung des Bauprojektes nicht bzw. nur sehr beschränkt möglich. Die Folge wäre – auch bei anderen Großveranstaltungen - unkontrolliertes und ungeordnetes Parken in den umliegenden Straßenzügen, die mit nicht unerheblichen Nachteilen für die Anwohner einhergehen. Die Praxis zeigt, dass die Veranstaltungsbesucher Parkplätze in der Nähe des Veranstaltungsortes aufsuchen und demzufolge Großparkplätze die ideale Voraussetzung bieten.

  3. Auch alle anderen diversen Nutzungen des Weihervorplatzes wären durch das Wohnparkprojekt für die Zukunft ausgeschlossen. Zirkusveranstaltungen und insbesondere das im kommenden Jahr anstehende Zirkusprojekt der Grund- und Hauptschule, Flohmarkt, St. Martins-Umzug mit Martinsfeuer und Maifeuer, ein großes vereinsübergreifendes Weiherfest, wie vom Stadtbürgermeister selbst noch nach den Kommunalwahlen angesprochen, überregionale Veranstaltungen wie Triathlon, Wander/Sommer, Rheinland-Pfalz Tag, Hunsrück-Rallye, Baumholderer Holz-Tage, das vor kurzem stattgefundene Schalke Fußballspiel und vieles mehr…. Eine Stadt wie Baumholder braucht einfach einen solchen Mehrzweckplatz, um Handlungsspielraum für alle denkbaren und derzeit vielleicht noch undenkbaren Möglichkeiten zu haben. Es wäre zum Beispiel unvorstellbar, dass Birkenfeld seinen Talweiherplatz, oder Idar-Oberstein seinen Festplatz vor der Mikadohalle mit Wohnhäusern bebaut.

                               

  4. Wir haben in der Vergangenheit erheblich in den Weiher und das Weiherumfeld investiert (Entschlammung, Weiherterrassen, Möblierung) und wollen und werden dies auch weiterhin tun um den Weiher für unsere Bürger aber auch Besucher als Naherholungsgebiet attraktiv zu gestalten. Ich denke in dem Zusammenhang an die Sanierung der Sanitäranlagen mit Duschen und Umkleiden, Errichtung eines Kinderspielplatzes, Anlegung einer kleinen Skateranlage bzw. eines Platzes für die Jugend, Sanierung der Holzbrücke und vieles mehr. Gerade durch unser neues Städtebauförderprogramm, in welches wir den Weihervorplatz als 2. Priorität hinter dem Marktplatz eingestuft haben, wird uns die attraktive und funktionelle Gestaltung des Weihervorplatzes mit Zuschüssen des Landes ermöglichen. Die beabsichtigte Bebauung mit 18 Einzelhäusern auf dem dafür verhältnismäßig kleinen Platz würde den Charakter des gesamten Weiherumfeldes als Erholungsfläche zerstören.

  5. Im aktuellen Weiherkonzept wurde der Stadt empfohlen, die Blickbeziehungen zum Weiher wieder herzustellen, damit das „Kleinod“ der Stadt auch von der Ringstraße und der anderen Umgebung aus gut sichtbar sein soll. Auch dies wäre durch eine Bebauung in dem angedachten Umfang dann nicht mehr möglich. Man muss seine Perle herausstellen und nicht zubauen.

  6. In diesem Zusammenhang seien auch die Wohnmobil- und Wohnwagenstellplätze genannt, die nach der vorliegenden Planung ersatzlos wegfallen. Wir haben im Stadtrat wiederholt darüber gesprochen, diese Stellplätze mit der erforderlichen Infrastruktur d.h.mit Ver- und Entsorgungsstationen auszustatten. Auch dies wäre an der bisherigen attraktiven Stelle nicht mehr möglich und darüber hinaus ein herber Rückschlag in unserem Bemühen unsere wunderschöne Region touristisch stärker aufzuwerten.

  7. Die unmittelbare Umgebung des beabsichtigten Wohnparks wird durch Baumholderer Vereine und Bürger für Sportveranstaltungen und zahlreiche Festlichkeiten genutzt. Genannt sei hier Weiherfest, Anglerfest und Sportfest. Darüber hinaus werden DLRG-, Angler- und Sportheim auch immer häufiger für private Feiern (Geburtstage, Polterabende, Hochzeiten, Konfirmationen usw.) genutzt.
    Es besteht die begründete Gefahr, dass diese Feste und Feierlichkeiten wegen Ruhestörung aufgrund einer unmittelbar angrenzenden Wohnbebauung erheblichen Einschränkungen unterliegen, bzw. komplett verboten werden. Einschlägige Beispiele von Klagen wegen Ruhestörung sind bestens bekannt.
    Wurde hierüber mit den Vereinen gesprochen?

  8. Darüber hinaus bestehen erhebliche Bedenken zu den Vermarktungsmöglichkeiten der Wohnhäuser. Sicherlich ist dies zunächst einmal das Problem des Investors, aber es bringt uns auch nicht weiter, wenn wir den Weiherplatz verkaufen und dann vielleicht nur 2 - 3 Häuser entstehen. Zudem wäre es unredlich, dem nicht ortskundigen Investor die Möglichen Vermarktungshindernisse zu verschweigen: Durch die o.g. Festivitäten, den Badebetrieb, den täglichen Betrieb des Sportplatzes, die Wanderer am Start der Traumschleife Bärenbachpfad, den Fußgänger-, Jogger- und Radfahrerverkehr um den Weiher und über den Geh- und Radweg Ringstraße / Kuselwies, die unmittelbar angrenzende Ringstraße mit immer noch festzustellendem Militärverkehr einschließlich nächtlicher Schwertransporte, LKWs aus dem Steinbruch, Müllfahrzeuge diverser Entsorgungsfirmen, Busse, sowie durch den Netto-Markt bestehen bereits Belästigungen und Einschränkungen, die von dem potentiellen Kreis der Käufer wohl nicht unbedingt mit einem „ruhigen Wohnen im Alter“ verbunden und akzeptiert werden. Daher werden die Vermarktungschancen unseres Erachtens sinken.


    In dem Zusammenhang erhebt sich für uns die Frage, ob dieses Wohnbauprojekt  und damit die weitere Ausweisung von Wohnflächen am Weihervorplatz nach bestehenden gesetzlichen Vorgaben zulässig ist und nicht der Raumordnungsplanung (ROP), dem Landesentwicklungsplan IV (LEP) und den Schwellenwerten Wohnflächenbedarf  wiederspricht. Ich gehe davon aus, dass uns zu dieser sehr wichtigen Fragestellung unser Bürgermeister der Verbandsgemeinde einiges sagen kann.

  9. Wir sehen aus den genannten Gründen andere Standorte in Baumholder wie zum Beispiel am Krankenhausweg, bzw. im Geltungsbereich des gültigen Bebauungsplanes „Vor Hellert“, der insgesamt über 80 Bauplätze vorsieht, als geeigneter für einen Wohnpark in der geplanten Form an. Leider hat der Investor andere Alternativen bereits kategorisch abgelehnt. Gerne würden wir hierüber noch einmal reden und unsere Ideen und Vorschläge mit einbringen.Die Verwirklichung des Wohnparks vor Hellert bzw. am Krankenhausweg würde den bereits vorhandenen und noch ansiedelnden Hausbesitzern ggf. die Möglichkeit eröffnen, sich an den innovativen Energieversorgungssystemen des Wohnparks anzuschließen. Diese Möglichkeit dürfte bei der Insellösung des Wohnparks am Weihervorplatz in dieser Form nicht möglich sein.

     

  10. Auch der angesprochene Gewinn von neuen Einwohnern ist kein durchgreifendes Argument. Sicherlich wären wir alle froh, wenn wir der demographischen Entwicklung und dem Bevölkerungsrückgang etwas entgegenwirken könnten, aber die Erfahrung von altersgerechten Wohnprojekten hat gezeigt, dass in erster Linie Einheimische von den Angeboten Gebrauch machen. Dann wird das zu groß gewordene, pflegeintensive Eigenheim verkauft, um im gleichen Ort eine altersgerechte Unterkunft zu erwerben. Dies erhöht den Druck auf die ohnehin schon sehr niedrigen Immobilienpreise und wird die Leerstandsproblematik in Baumholder weiter verschärfen. Damit gewinnen wird nichts, sondern verschlimmern unsere Situation noch. Es bewahrheitet sich die im ländlichen Raum bereits seit Jahren gemachte Erfahrung, dass die Ausweisung von weiteren Wohnbauflächen kritisch zu sehen ist. Der Versuch vieler Gemeinden sich durch Neubaugebiete zu sanieren, ist zumeist kläglich gescheitert.

  11. Darüber hinaus sind auch die finanziellen Auswirkungen für den städtischen Haushalt aus unserer Sicht überschaubar: Der Verkauf der ca. 7.000 m² großen Fläche würde uns eine einmalige Einnahme in Höhe von ca. 250.000,- € einbringen. Dies ist sicher auf den ersten Blick eine Menge Geld, aber bei einem Haushaltsvolumen der Stadt von nahezu 5 Mio. € und in Anbetracht der sehr guten Lage (Stichwort Filetstück) und der unseres Erachtens großen Wichtigkeit des Platzes für die Stadt, handelt es sich um einen eher unangemessen niedrigen Betrag. Auch die unmittelbaren dauerhaften Einnahmen halten sich eher im Rahmen: Selbst wenn wir vom sehr günstigen Fall ausgehen und durch den Wohnpark 30 neue Einwohner bekommen würden, so hätten diese 30 Personen die Schlüsselzuweisung A für das Jahr 2015 zunächst einmal um einen Betrag von rund 21.000,- € (und 600,00 € Schlüsselzuweisung B2, zentrale Orte) erhöht. Da die Schlüsselzuweisung aber auch auf die Berechnungsgrundlagen für die Kreis- und Verbandsgemeindeumlage angerechnet wird, reduziert sich dieser „Gewinn“ wieder zum größten Teil, so dass für 30 neue Einwohner letztlich gerade einmal rd. 3.800,- € an Mehreinnahmen übrig bleiben würden. Dieser Aspekt ist somit im Grund zu vernachlässigen.
    Ähnlich verhält es sich bei der Grundsteuer B: Die Mehreinnahmen für die neuen Wohngrundstücke werden durch das System des Finanzausgleiches größtenteils wieder abgeschöpft.

    Da der Wohnpark energetisch nahezu autark betrieben werden soll, wird sich auch die Konzessionsabgabe der Energieversorger, die der Stadt zufließt, nicht erhöhen.
    Die Annahme, dass die mit den Investitionen verbundenen Einnahmen unserer heimischen Wirtschaft und letztlich auch der Stadt mittelbar über eine eventuelle Gewerbesteuerzahlung zu Gute kämen würde nur dann zutreffen, wenn ausschließlich ortsansässige Firmen beauftragt würden.

    Daher kann auch aus finanzieller Sicht, absolut nicht von einer unbedingten Notwendigkeit zum Verkauf unseres „Tafelgoldes“ gesprochen werden.

     

  12. Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass derzeitig der Weihervorplatz als Bereitstellungsraum für den Katastrophenschutz ausgewiesen ist und damit eine wichtige Funktion einnimmt. Ein Bereitstellungsraum ist eine Stelle, an der Einsatzkräfte und Einsatzmittel des Katastrophenschutzes für den unmittelbaren Einsatz oder vorsorglich gesammelt, gegliedert und bereitgestellt werden. Katastrophenschutz bezeichnet Maßnahmen, die getroffen werden um Leben, Gesundheit oder die Umwelt in oder vor der Entstehung einer Katastrophe zu schützen. Der Standort des Bereitstellungsraums befindet sich in sicherer Lage in der Nähe zum Einsatzort, so dass die Kräfte schnell dorthin gelangen können ohne selbst gefährdet zu sein. Im Bereitstellungsraum stehen die Einsatzkräfte möglichst geordnet nach Art, Funktion oder Einheitszugehörigkeit ohne gegenseitige Behinderung. Diese außerordentlich wichtige Funktion würde unser Weihervorplatz durch die Bebauung verlieren und eine alternative Möglichkeit müsste durch die Kreisverwaltung gefunden werden.

    Wie wichtig unser im Herzen von Baumholder liegender Weihervorplatz auch im Rahmen der Notfallhilfe ist, zeigte sich immer wieder in der Vergangenheit bei Badeunfällen oder außerordentlich schwere Erkrankungen und Unfallverletzungen von Bürgern, die eine zeitnahe ärztliche Versorgung erforderten und durch den Einsatz von Rettungshubschraubern, die auf unserem Weihervorplatz landen konnten, in entsprechende Kliniken gebracht werden konnten. 
     

    Sie SPD-Fraktion betont noch einmal ausdrücklich, dass wir grundsätzlich bereit sind, das Projekt an einem anderen Standort in Baumholder zu unterstützen. Der aktuell vorgesehene Weihervorplatz erscheint uns aufgrund der vorgetragenen Argumente -  und wir denken auch dem Großteil der Baumholderer Bevölkerung  -  aber als nicht geeignet.

    Als Bürger von Baumholder und als gewählter Vertreter aller Bürger von Baumholder kann ich, können wir, die SPD-Fraktion, diesem Projekt, sollte es wiedererwarten in einer Entscheidungsphase münden, nicht zustimmen.

    Wir würden mit der Verwirklichung des Projektes unser Weiherumfeld und den Weiher, der uns im Vergleich zu anderen Kommunen einzigartig macht, ohne Not zerstören und somit ein großes Stück Lebensqualität auch für die zukünftigen Generationen für immer verlieren."

Veröffentlicht am 04.08.2015

Pressemitteilung der SPD-Fraktion im Stadtrat Baumholder

Im Artikel „Ganzer Wohnpark soll am Weiher entstehen“, der NZ vom 30.07.2015 entsteht der Eindruck, dass das Projekt „Wohnpark Weiher“ auf breite Zustimmung innerhalb der zuständigen Gremien der Stadt Baumholder stößt.

Dies weist die SPD-Fraktion im Stadtrat entschieden zurück.

Die SPD Fraktion wurde über die Planungen in einer Ältestenratssitzung zwar informiert, über eine „Einbindung“ in das Projekt kann allerdings nicht gesprochen werden. Wir begrüßen zwar die Bereitschaft der Investorengruppe in Baumholder zu investieren, sind aber im Gegensatz zu Stadtbürgermeister Jung von diesem Vorhaben nicht „begeistert“.

Die SPD-Fraktion einschließlich des für Bauwesen und Grundstücksmanagement zuständigen 1. Beigeordneten Christian Flohr hat sich ausführlich mit dem Projekt auseinander gesetzt und ist nach intensiver Abwägung sowie zahlreicher Gespräche mit Baumholderer Bürgern zu dem Entschluss gekommen, dass wir das Wohnparkprojekt an dem vorgesehen Standort auf dem Weihervorplatz nicht unterstützen können.

„Der Verkauf des Weihervorplatzes zur Errichtung eines Wohnparks wäre für die Stadt Baumholder und Ihre Bürger nach unserer Meinung mit erheblichen Einschränkungen und Nachteilen verbunden, die wir in der Stadtratssitzung am kommenden Montag ausführlich erläutern werden. Nach unserer Ansicht würden wir für ein Projekt, für das absolut keine Notwendigkeit besteht, den Charakter unseres Weihers und des gesamten Umfeldes zerstören. Damit würden die Bürger von Baumholder ein großes Stück Lebensqualität für immer verlieren“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Klaus Dessauer.

Die SPD-Fraktion wird das Projekt daher ablehnen und würde sich freuen, wenn zahlreiche Bürgerinnen und Bürger an der öffentlichen Stadtratssitzung am kommenden Montag teilnehmen würden.

Veröffentlicht am 30.07.2015

Am 15. Juli 2015 wurde der neue SPD Ortsverein Baumholder - Westrich gegründet, der aus den zuvor aufgelösten Ortsvereinen Baumholder, Berglangenbach, Heimbach / Heide, Ruschberg / Frauenberg / Reichenbach, und Unnertal und VAG Baumholder besteht.

Zu Beginn der Sitzung begrüßte der scheidende VAG Vorsitzende Peter Lang die anwesenden Genossinnen und Genossen und ging auf die Beweggründe der Neugründung eines OV Baumholder – Westrich ein. Dieser Schritt wurde  u. a. aufgrund des Mitgliederrückganges (Stichwort demografischer Wandel) notwendig. Man möchte die vorhandenen Kräfte und Ideen bündeln, stärken und versuchen in einzelnen Ortschaften wieder präsenter zu werden. Die Initiative zur Gründung des neuen OV kam aus den einzelnen Gemeinden heraus und wurde in den jeweiligen Gremien ausgiebig diskutiert; wie es sich für die SPD gehört, durchaus auch kontrovers. Die Identität der einzelnen Gemeinden wird durch die Möglichkeit der Gründung von Ortsgruppen im OV Baumholder-Westrich gewahrt bleiben.

Im Anschluss begrüßte auch der Kreisvorsitzende der SPD und Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Noss die Versammlung und erläuterte aktuelle Themen aus der Landeshauptstadt.

Zum Vorsitzenden des neuen SPD Ortsvereins Baumholder – Westrich wurde Andreas Pees einstimmig gewählt. Zu seinen Stellvertretern wurden Klaus Dessauer, Michael Drumm und Kurt Jenet bestimmt. Als Kassierer fungiert künftig Martin Schüssler mit seinem Stellvertreter Achim Specovius. Ute Theis wurde zur Schriftführerin des OV gewählt. Ihr zur Seite steht Timo Schahn. Désirée Rausch wurde für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bestimmt. Weiterhin gehören Axel Carius, Christian Flohr, Frank Richter, Yannick Simon und Marianne Thömmes als Beisitzer dem Vorstand an. Zur Kassenprüferin und Kassenprüfern wurden Svenja Winter, Theo Schäfer und Rolf Litz gewählt. Die Mitgliederbetreuung wird von Jürgen Henze, Volkmar Pees und Viktor Teichner gewährleistet. Alle Wahlen und die Beschlussfassung über eine neue Satzung erfolgten mit großer Mehrheit.

Der Vorstand wird sich in seiner nächsten Sitzung mit dem Thema Wertstoffhöfe, der Einbindung weiterer Gemeinden in den neuen OV, gemeinsame Veranstaltung und den bevorstehenden Wahlen befassen.

Die nächste Mitgliederversammlung wird im Herbst 2015 stattfinden.

 

Veröffentlicht am 16.07.2015

Herzlichen Glückwunsch unserem Ehrenvorsitzenden Jürgen Henze zu der überaus verdienten Ehrung!

SPD Kreiskonferenz mit Nominierung des Landtagskandidaten und Ehrung von Jürgen Henze zur 50jährigen Mitgliedschaft durch den Kreisvorsitzenden Hans Jürgen Noss , dem ehemaligen Ministerpräsidenten und ehem. Landesvorsitzenden Kurt Beck, sowie dem Ortvereinsvorsitzenden Andreas Pees

Veröffentlicht am 27.05.2015

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