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SPD Ortsverein Baumholder - Westrich.

Nach schwerer Krankheit verstarb er am Abend des 2. Dezember 2018 im Alter von nur 55 Jahren viel zu früh. Michael Drumm war Vorsitzender des Ortsvereins Unnertal und nach dem Zusammenschluss aller Ortsvereine der Verbandsgemeinde zum neuen Ortsverein Baumholder/Westrich übernahm er den stellvertretenden Vorsitz. Er war über viele Jahre Mitglied des Verbandsgemeinderates und in der letzten Periode dabei stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Zuletzt wurde er vom Ortsverein für sein Engagement mit der Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken erhalten. Unsere Gedanken sind mit seiner Frau Silke und seiner Tochter Lisa sowie auch der übrigen Familie. Ruhe in Frieden, Michael.

Veröffentlicht am 03.12.2018

Ehrung M. Drumm

Mit der Willy-Brandt Medaille ausgezeichnet wurde der stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Baumholder/Westrich, Michael Drumm aus Fohren-Linden. Der Ortsvereinsvorsitzende Andreas Pees übergab ihm die Medaille und eine Urkunde des Landesvorsitzenden, Roger Lewentz, für besondere Verdienste um die Sozialdemokratie. Die Willy-Brandt-Medaille ist die höchste Auszeichnung, die die Partei an ihre Mitglieder vergibt. Michael Drumm ist im Baumholderer Ortsverein der Erste, der diese hohe Auszeichnung erhielt. Er war viele Jahre Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Unnertal und war die treibende Kraft für den Zusammenschluss aller SPD Ortsvereine in der Verbandsgemeinde zu dem neu gegründeten Ortsverein Baumholder/Westrich. Sein Mandat im Verbandsgemeinderat, dass er über viele Jahre innehatte, musste er kürzlich aus gesundheitlichen Gründen niederlegen. Michael Drumm hat aus diesen Gründen angekündigt, zur kommenden Mitgliederversammlung auch sein Amt als stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender niederlegen zu müssen. Andreas Pees betonte bei der Ehrung, dass er Michael Drumm als stets sehr engagierten, loyalen und absolut zuverlässigen Vertreter wahrgenommen hat, dem nie etwas zu viel gewesen sei. Im Namen des Ortsvereins bedankte er sich hierfür mit der hohen Ehrung und überbrachte die Wertschätzung all seiner Vorstandskolleginnen und -kollegen.

Veröffentlicht am 12.11.2018

Zahlreiche Mitglieder des SPD Ortsvereins Baumholder/Westrich folgten der Einladung ihres Vorsitzenden, Andreas Pees, zu einer Führung durch das Regionalmuseum im Goldenen Engel, die die Museums-beauftragte der Stadt Baumholder, Ingrid Schwerdtner, führte. Auch der Kreisvorsitzende, MdL Hans Jürgen Noss, nahm an der Führung teil. 

 

Andreas Pees gab zunächst einen kurzen Rückblick über die Abläufe von der Planung bis zur Eröffnung. 2007 erwarb die Stadt Baumholder das denkmalgeschützte und vom Zerfall bedrohte Gebäude von der Emrich Brauerei. Das Architekturbüro Hille aus Ingelheim gewann sodann einen Ideenwettbewerb, den die Stadt ausgeschrieben hatte. Nachdem von Land eine Förderzusage über 80% der Kosten erteilt wurde, beschloss der Stadtrat einstimmig bei einer Enthaltung mit den Stimmen aller Fraktionen die Errichtung eines Regionalmuseums. 2012 wurde das Gebäude abgerissen, mit der Auflage, es nach den Plänen wieder aufzubauen. 2013 wurde das Gebäude neu aufgebaut und im Jahr 2018 sodann eröffnet. Im Goldenen Engel ist neben dem Regional-museum auch die Stadtbücherei untergebracht. Daneben wird ab dem 5.11.18 auch eine Mitarbeiterin der Verbandsgemeindeverwaltung zeitweise ihren Arbeitsplatz vom Rathaus ins Museum verlegen und damit als Touristinfo gewährleisten, dass das Gebäude auch personell besetzt ist. 

 

Der 1. Beigeordnete der Stadt Baumholder, Christian Flohr, erinnerte daran, dass das Projekt Goldener Engel, später nach der Beschluss-fassung von einigen anderen in Frage gestellt und zum Wahlkampf-thema missbraucht wurde, obwohl man selbst für das Projekt gestimmt habe. Er stünde noch heute für das Projekt ein und halte es nach wie vor für richtig, dieses umgesetzt zu haben. Die Stadt sei damals aufgrund des Zustands des Gebäudes auch zu Recht aus der Bevölkerung aufgefordert worden, sich des Gebäudes anzunehmen. 

 

Ingrid Schwerdtner stimmte dem vor Beginn ihrer Führung zu. Für den letztlich tatsächlichen Eigenanteil der Stadt Baumholder hätte man keine anderweitige vernünftige Lösung hinbekommen. Selbst ein Parkplatz hätte die Stadt selbst mehr gekostet. Das Museum werde auch für Wechselausstellungen genutzt sowie sonstige kulturelle Ver-anstaltungen, wie z.B. Lesungen oder Vorträge. Ihrer Meinung nach sei Kultur und Geschichte auch nicht nur den großen Städten vorbehalten, sondern ebenfalls dem ländlichen Raum. 

 

Ingrid Schwerdtner erklärte den Genossinnen und Genossen sodann die einzelnen Exponate, beginnend über Funde aus der Kelten- und Römer-zeit, über die Errichtung des Truppenübungsplatzes durch die Nazis und der damit verbundenen Zwangsräumung vieler ehemaliger Orts-gemeinden bis hin zur Besatzung durch die Franzosen und Amerikaner. Besondere Begeisterung fanden die Fotos des Schweizer Fotografen René Burri aus den 50er Jahren, der aus einer Wand herausragende Militärjeep oder auch der in einem Nebenraum zu sehende Film über das Zusammenleben der Baumholderer mit den Amerikanern. 

 

Alle Besucher waren sich einig, dass das Regionalmuseum eine sehr gelungene Einrichtung und eine echte Bereicherung für die Stadt Baumholder sei. Andreas Pees bedankte sich bei Ingrid Schwerdtner für die lebendige und anschauliche Führung und betonte, er werde sich die Ausstellung mit Sicherheit noch mehr als einmal anschauen, um sich auch alles einmal in Ruhe ansehen zu können.

Veröffentlicht am 05.11.2018

Baumholder

Nahe-Zeitung: Peter Bleyer

Mülltonnen im Wasser, Graffiti auf den Mauern, Bierflaschen im Gras – der Vandalismus am Baumholderer Weiher hat viele Gesichter. Das Thema dreht schon seit geraumer Zeit in den Gremien der Stadt seine Runden, konkrete Lösungen gab es bislang nicht. Die Täter, aller Wahrscheinlichkeit nach Jugendliche, sind meistens nicht greifbar und deshalb nicht zur Verantwortung zu ziehen. Die SPD-Fraktion fordert nun in einem offiziellen Antrag eine Videoüberwachung in einigen Bereichen des Weiherumfeldes. Neu ist diese Idee nicht.

Tagsüber ist der Weiher ein Idyll. In den Abend- und Nachtstunden wird er allerdings allzu oft zum Schauplatz für Vandalismus. Die SPD möchte mit einer Videoüberwachung für mehr Sicherheit sorgen.

„Es ist festzustellen, dass zunehmend öffentliche Einrichtungen und Einrichtungsgegenstände rund um den Stadtweiher durch einen zügellosen Vandalismus beschädigt oder zerstört werden.“ So heißt es in dem Schreiben, das SPD-Fraktionsvorsitzender Klaus Dessauer an Bürgermeister Günther Jung gerichtet hat. „Des Weiteren verbreiten verstärkt auftretende Ansammlungen von Jugendlichen und Heranwachsenden gegenüber den Passanten eine bedrückende und teils beängstigende Atmosphäre.“

Auch wenn die Formulierungen sehr dramatisierend klingen, ist das Problem real und allen Fraktionen bekannt. Schon etliche Male kam das Thema in Ratssitzungen auf den Tisch, schon etliche Male zeigte sich bei den Mitgliedern eine gewisse Hilflosigkeit und Resignation. Die Idee der Videoüberwachung wurde hier und da vorgebracht, allerdings meist mit dem Argument der schwierigen Rechtslage beiseitegeschoben.

Nun wagt die SPD-Fraktion mit einem offiziellen Antrag einen neuen Vorstoß. Sie fordert konkret, drei Bereiche des Weiherumfeldes mit Videokameras zu überwachen: die Brücke am Weiherauslauf in der Nähe des Netto-Marktes, die Weiherterrasse an der Verbandsgemeindeverwaltung und das Areal des künftigen Spielplatzes an der Südseite des Weihers. Die Kameras sollten ausschließlich in den Abend- und Nachtstunden aktiviert werden, die Überwachung solle dem Ordnungsamt der VG und der Baumholderer Polizeiinspektion obliegen.

In der Begründung des Antrages heißt es: „Die Videoüberwachung öffentlicher Plätze ist kein Allheilmittel gegen Kriminalität. Ihr maßvoller Einsatz ist allerdings ein Baustein für mehr Sicherheit und kann dazu beitragen, Kriminelle abzuschrecken und…die Chancen zu steigern, die Täter dingfest zu machen.“ Gerade im Bereich der kameragestützten Überwachung des öffentlichen Raums biete die Technologie mittlerweile völlig neue Chancen. Die SPD-Fraktion verweist auf intelligente Systeme, mithilfe derer es zielgenau möglich sei, Verdächtige zu identifizieren.

Stadtbürgermeister Günther Jung wollte sich im Vorfeld der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses, in der dieser Antrag zu Sprache kommt, nicht zum Thema äußern. „Ich will keine Beeinflussung ausüben, bevor dieser offizielle Antrag überhaupt bearbeitet wurde“, sagte er auf NZ-Nachfrage. Der Haupt- und Finanzausschuss behandelt dieses Thema am Montag, 13. August.

 

Veröffentlicht am 27.08.2018

Anlässlich der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Baumholder/Westrich in Berglangenbach konnte der Vorsitzende des Ortsvereins, Andreas Pees, gemeinsam mit dem Kreisvorsitzenden, MdL Hans-Jürgen Noss, und dem Landratskandidaten der SPD, Jörg Petry, verschiedene Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft ehren. Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurde Marco Noreisch geehrt, für 25 Jahre Axel Carius und für 50 Jahre Theo Schäfer.

Veröffentlicht am 18.06.2018

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