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SPD Ortsverein Baumholder - Westrich.

Christian Flohr und Andreas Pees heißen die beiden Spitzenkandidaten der Baumholderer SPD für die am 26. Mai stattfindende Kommunalwahl. Beide wurden von der SPD Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag erneut als Nummer 1 der Listen für den Stadt- bzw. Verbandsgemeinderat nominiert. 


 

Der 45 jährige Christian Flohr führt die Liste der Bewerberinnen und Bewerber der Baumholderer Genossinnen und Genossen für den Stadtrat an. Der Diplom-Verwaltungswirt (FH) war von 2009 - 2014  2. Beigeordneter der Stadt und übt seit 2014 das Amt des 1. Beigeordneten aus. Bereits seit 1999 ist er Mitglied des Stadtrates. 


 

Der 47 jährige Andreas Pees führt die Liste der Sozialdemokraten für den Verbandsgemeinderat an. Der selbständige Rechtsanwalt ist seit 2008 Vorsitzender der Baumholderer Genossen und seit 1994 Mitglied des Stadtrates, ferner seit 2009 auch Mitglied des Verbandsgemeinderates. Dabei ist er auch Vorsitzender der SPD Fraktion im VG Rat. 


 

Für beide Kandidaten ist es das erklärte Ziel, weiterhin in beiden Räten stärkste Kraft zu bleiben. Hierzu hat die Baumholderer SPD ein starkes Team aus erfahrenen, aber auch jungen Kandidatinnen und Kandidaten zusammengestellt. 


 

Ein näherer Bericht über die Listenaufstellung wird in Kürze folgen.

 

Veröffentlicht am 14.01.2019

Der SPD Ortsverein präsentiert gemeinsam mit dem Kunstverein Obere Nahe e.V. das Theaterensemble Frauenmantel mit ihrem aktuellen Stück „Mensch, Alter“.
„Es kommt nicht darauf an, wie alt man ist, sondern wie man alt ist.“ Unter diesem Motto hat sich das Ensemble Frauenmantel dem Thema Altern gewidmet. Unterstützt wurden sie dabei von der Regisseurin Claudia Stump. „Das Ergebnis ist ein Stück, wie man mit dem Alter umgeht“, fasst die Regisseurin zusammen. Nach einer intensiven Probephase entstand eine Geschichte von 5 Frauen, die in einer Wohneinrichtung leben. Dort verbringen sie in stark strukturierter Routine ihren Alltag. Als eine neue Heimbewohnerin dazu kommt, kommt es zu kleinen Verschiebungen. Die Leiterin und die Pflegekraft ( gespielt von der Baumholderer Lokalmatadorin Barbara Pees) sind nicht immer einer Meinung, was das beste für die Bewohnerinnen ist. In einem abwechslungsreichen Bogen aus Szenen werfen die Akteurinnen und ihre Regisseurin einen Blick auf den aktuellen Zustand in der Pflege. Dabei wechseln sich realitätsnahe Momente mit absurd-komischen Visionen ab und bieten einen unterhaltsamen und nachdenklichen Theaterabend. Das Ergebnis ist ein Stück, wie wir mit dem Alter umgehen. Es zeigt einen Balanceakt zwischen heiterer Distanz und tragischer Nähe, zwischen individuellen Menschsein und routinierter Struktur. Klug und komisch. Traurig und heiter.

Der Vorverkauf findet im Bürohaus Edinger, Bahnhofstraße 1, Baumholder statt. Der Eintritt kostet 10 €

Veröffentlicht am 03.01.2019

Nach schwerer Krankheit verstarb er am Abend des 2. Dezember 2018 im Alter von nur 55 Jahren viel zu früh. Michael Drumm war Vorsitzender des Ortsvereins Unnertal und nach dem Zusammenschluss aller Ortsvereine der Verbandsgemeinde zum neuen Ortsverein Baumholder/Westrich übernahm er den stellvertretenden Vorsitz. Er war über viele Jahre Mitglied des Verbandsgemeinderates und in der letzten Periode dabei stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Zuletzt wurde er vom Ortsverein für sein Engagement mit der Willy-Brandt-Medaille ausgezeichnet. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken erhalten. Unsere Gedanken sind mit seiner Frau Silke und seiner Tochter Lisa sowie auch der übrigen Familie. Ruhe in Frieden, Michael.

Veröffentlicht am 03.12.2018

Ehrung M. Drumm

Mit der Willy-Brandt Medaille ausgezeichnet wurde der stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Baumholder/Westrich, Michael Drumm aus Fohren-Linden. Der Ortsvereinsvorsitzende Andreas Pees übergab ihm die Medaille und eine Urkunde des Landesvorsitzenden, Roger Lewentz, für besondere Verdienste um die Sozialdemokratie. Die Willy-Brandt-Medaille ist die höchste Auszeichnung, die die Partei an ihre Mitglieder vergibt. Michael Drumm ist im Baumholderer Ortsverein der Erste, der diese hohe Auszeichnung erhielt. Er war viele Jahre Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Unnertal und war die treibende Kraft für den Zusammenschluss aller SPD Ortsvereine in der Verbandsgemeinde zu dem neu gegründeten Ortsverein Baumholder/Westrich. Sein Mandat im Verbandsgemeinderat, dass er über viele Jahre innehatte, musste er kürzlich aus gesundheitlichen Gründen niederlegen. Michael Drumm hat aus diesen Gründen angekündigt, zur kommenden Mitgliederversammlung auch sein Amt als stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender niederlegen zu müssen. Andreas Pees betonte bei der Ehrung, dass er Michael Drumm als stets sehr engagierten, loyalen und absolut zuverlässigen Vertreter wahrgenommen hat, dem nie etwas zu viel gewesen sei. Im Namen des Ortsvereins bedankte er sich hierfür mit der hohen Ehrung und überbrachte die Wertschätzung all seiner Vorstandskolleginnen und -kollegen.

Veröffentlicht am 12.11.2018

Zahlreiche Mitglieder des SPD Ortsvereins Baumholder/Westrich folgten der Einladung ihres Vorsitzenden, Andreas Pees, zu einer Führung durch das Regionalmuseum im Goldenen Engel, die die Museums-beauftragte der Stadt Baumholder, Ingrid Schwerdtner, führte. Auch der Kreisvorsitzende, MdL Hans Jürgen Noss, nahm an der Führung teil. 

 

Andreas Pees gab zunächst einen kurzen Rückblick über die Abläufe von der Planung bis zur Eröffnung. 2007 erwarb die Stadt Baumholder das denkmalgeschützte und vom Zerfall bedrohte Gebäude von der Emrich Brauerei. Das Architekturbüro Hille aus Ingelheim gewann sodann einen Ideenwettbewerb, den die Stadt ausgeschrieben hatte. Nachdem von Land eine Förderzusage über 80% der Kosten erteilt wurde, beschloss der Stadtrat einstimmig bei einer Enthaltung mit den Stimmen aller Fraktionen die Errichtung eines Regionalmuseums. 2012 wurde das Gebäude abgerissen, mit der Auflage, es nach den Plänen wieder aufzubauen. 2013 wurde das Gebäude neu aufgebaut und im Jahr 2018 sodann eröffnet. Im Goldenen Engel ist neben dem Regional-museum auch die Stadtbücherei untergebracht. Daneben wird ab dem 5.11.18 auch eine Mitarbeiterin der Verbandsgemeindeverwaltung zeitweise ihren Arbeitsplatz vom Rathaus ins Museum verlegen und damit als Touristinfo gewährleisten, dass das Gebäude auch personell besetzt ist. 

 

Der 1. Beigeordnete der Stadt Baumholder, Christian Flohr, erinnerte daran, dass das Projekt Goldener Engel, später nach der Beschluss-fassung von einigen anderen in Frage gestellt und zum Wahlkampf-thema missbraucht wurde, obwohl man selbst für das Projekt gestimmt habe. Er stünde noch heute für das Projekt ein und halte es nach wie vor für richtig, dieses umgesetzt zu haben. Die Stadt sei damals aufgrund des Zustands des Gebäudes auch zu Recht aus der Bevölkerung aufgefordert worden, sich des Gebäudes anzunehmen. 

 

Ingrid Schwerdtner stimmte dem vor Beginn ihrer Führung zu. Für den letztlich tatsächlichen Eigenanteil der Stadt Baumholder hätte man keine anderweitige vernünftige Lösung hinbekommen. Selbst ein Parkplatz hätte die Stadt selbst mehr gekostet. Das Museum werde auch für Wechselausstellungen genutzt sowie sonstige kulturelle Ver-anstaltungen, wie z.B. Lesungen oder Vorträge. Ihrer Meinung nach sei Kultur und Geschichte auch nicht nur den großen Städten vorbehalten, sondern ebenfalls dem ländlichen Raum. 

 

Ingrid Schwerdtner erklärte den Genossinnen und Genossen sodann die einzelnen Exponate, beginnend über Funde aus der Kelten- und Römer-zeit, über die Errichtung des Truppenübungsplatzes durch die Nazis und der damit verbundenen Zwangsräumung vieler ehemaliger Orts-gemeinden bis hin zur Besatzung durch die Franzosen und Amerikaner. Besondere Begeisterung fanden die Fotos des Schweizer Fotografen René Burri aus den 50er Jahren, der aus einer Wand herausragende Militärjeep oder auch der in einem Nebenraum zu sehende Film über das Zusammenleben der Baumholderer mit den Amerikanern. 

 

Alle Besucher waren sich einig, dass das Regionalmuseum eine sehr gelungene Einrichtung und eine echte Bereicherung für die Stadt Baumholder sei. Andreas Pees bedankte sich bei Ingrid Schwerdtner für die lebendige und anschauliche Führung und betonte, er werde sich die Ausstellung mit Sicherheit noch mehr als einmal anschauen, um sich auch alles einmal in Ruhe ansehen zu können.

Veröffentlicht am 05.11.2018

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